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Veganer Küchenzauber

Gemüse aus der Heißluftfritteuse nach italienischer Art mit Salmoriglio

Italienisches Gemüse aus der Heißluftfritteuse: Zucchini, Aubergine, Paprika und Fenchel, geröstet mit Oregano und Rosmarin und mit Salmoriglio beträufelt.

Redaktion Veganer Küchenzauber · · 3 Min. Lesezeit · Fertig in 37 Min.

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Gemüse aus der Heißluftfritteuse nach italienischer Art mit Salmoriglio

In Italien heißt der Airfryer „friggitrice ad aria“, wörtlich Luftfritteuse, und er hat dort in den vergangenen Jahren viele Küchen erobert. Das passt, denn kaum eine Küche Europas behandelt Gemüse mit so viel Respekt wie die italienische. Ob als Antipasto, als Contorno neben dem Hauptgang oder als Füllung für ein Panino: Geröstete Zucchini, Auberginen und Paprika gehören zum Alltag. Mit der Heißluftfritteuse gelingen sie schneller als im Backofen und ohne dass das Gemüse in Öl schwimmt.

Die richtige Auswahl

Nicht jedes Gemüse verhält sich im Airfryer gleich. Zucchini und Auberginen enthalten viel Wasser und brauchen hohe Temperaturen, damit sie bräunen statt zu dünsten. Paprika entwickelt beim Rösten eine angenehme Süße, rote Zwiebeln werden weich und leicht karamellig. Fenchel ist eine Entdeckung für alle, die ihn roh zu anisbetont finden: In Spalten geröstet wird er mild, saftig und an den Rändern knusprig. Kirschtomaten platzen nach wenigen Minuten auf und geben konzentrierte Süße ab – sie kommen erst gegen Ende dazu.

Für ein gleichmäßiges Ergebnis sollten alle Stücke ähnlich dick sein. Zucchini schneidet man in Halbmonde von etwa einem Zentimeter, Auberginen in Würfel, Paprika in breite Streifen und Fenchel in Spalten, die am Strunk zusammenhalten.

Würzen wie in Italien

Die italienische Küche kommt mit wenigen, guten Zutaten aus. Ein fruchtiges natives Olivenöl extra, Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer und getrockneter Oregano reichen als Basis. Knoblauch sollte man nicht fein hacken, denn im heißen Luftstrom verbrennt er schnell und wird bitter. Besser ist es, ihn erst nach dem Garen frisch gerieben unterzumischen. Rosmarinnadeln dürfen dagegen von Anfang an mit in den Korb.

Seine volle Wirkung entfaltet das Gemüse mit einem Dressing nach dem Garen. In Sizilien und Kalabrien kennt man dafür Salmoriglio, eine Emulsion aus Olivenöl, Zitronensaft, Oregano, Knoblauch und etwas warmem Wasser. Traditionell wird sie zu gegrilltem Fisch gereicht, zu geröstetem Gemüse passt sie aber mindestens ebenso gut. Alternativ genügt ein Schuss Aceto Balsamico mit frischem Basilikum.

Portionsweise und mit Geduld

Auch hier gilt: Der Korb darf nicht zu voll sein. Bei größeren Mengen lohnt es sich, nach Sorten getrennt zu garen, weil jede ihre eigene Zeit braucht. Wer Garzeiten, Temperaturen und weitere Ideen aus Italien nachlesen will, findet auf einer Seite über Gemüse aus der Heißluftfritteuse viele Anregungen von der Zucchini bis zur Artischocke – auf Italienisch, mit einem Übersetzer aber gut verständlich.

Das Rezept

100 % vegan

Röstgemüse mit Salmoriglio

Vorbereitung
15 Min.
Garzeit
22 Min.
Gesamt
37 Min.
Menge
2 bis 3 Portionen

Zutaten

Tipp: Abhaken, was schon bereitsteht.

Zubereitung

  1. Das Gemüse wie beschrieben schneiden und mit Öl, Oregano, Rosmarinnadeln und Salz vermengen.
  2. Aubergine und Fenchel bei 200 °C 8 Minuten vorgaren.
  3. Zucchini, Paprika und Zwiebel zugeben und weitere 10 bis 12 Minuten garen, dabei zweimal schütteln.
  4. Die Kirschtomaten für die letzten 4 Minuten in den Korb geben.
  5. Für das Salmoriglio Öl, Zitronensaft, Wasser, geriebenen Knoblauch und Oregano kräftig verquirlen und über das warme Gemüse träufeln. Pfeffern.

So wird ein Gericht daraus

Das Gemüse schmeckt warm wie zimmerwarm. Mit weißen Bohnen und Rucola wird es zum Salat, auf geröstetem Brot zur Bruschetta, und unter Pasta gemischt, mit ein paar Kapern und gerösteten Pinienkernen, zu einem schnellen Abendessen.